Du bist wunderbar, wie du bist: Selbstliebe und Akzeptanz

Wir leben in einer ziemlich lieblosen Welt, in der die Karriere oder das Geld vielleicht einen Wert haben, aber nicht die Liebe. Und wenn wir uns mit etwas nicht befassen, dann können wir auch keine Ahnung davon haben. Wir sprechen von Elternliebe z.B. Doch die meisten Eltern wissen gar nicht, was die Liebe ist, weil sie sie weder studiert, noch erfahren haben. Sie handeln aus einem unbewussten Muster, das ihnen als Liebe gezeigt wurde.

Uns wird zwar zwangshaft diese Illusion gegeben, dass immer mehr Minderheiten in der Gesellschaft akzeptiert werden. Gesetzesentwürfe für das dritte und vierte Geschlecht, was das auch immer sein mag. Aber das ist ein Schein, denn die zwei Geschlechter, die es schon mal gibt, werden nicht in ihrer Individualität akzeptiert. Und ich rede hier nicht von irgendwelchen Regierungen, sondern von uns Menschen in den kleinen Gesellschaften. Da muss jeder von uns nur einmal in sich gehen und sich ganz ehrlich fragen, in wie fern er die Menschen um sich herum und ihre Wege urteilsfrei akzeptiert und wie oft er versucht, ihnen schlauen Ratschläge zu geben, wie sie das und jenes in ihrem Leben zu verändern haben. Aber in Wirklichkeit hat dies ja nichts mit anderen Menschen etwas zu tun, sondern mit uns selbst, wenn wir ehrlich sind, denn wie sollten wir auch andere Menschen akzeptieren, eh wir uns selbst akzeptiert haben?